EINE SCHRIFTENREIHE STELLT SICH VOR

Thomas Hausmanninger - Rafael Capurro
 

 

 

Einleitung zum Buch von Thomas Hausmanninger und Rafael Capurro (Hrsg.): Netzethik. Grundlegungsfragen der Internetethik. Schriftenreihe des ICIE Herausgegeben von Rafael Capurro und Thomas Hausmanninger, München: Fink Verlag, 2002, S. 7-12.

    netzethik


    Rezensionen:
    Lars Klinnert, Medienwissenschaft 2/2003, 258-260.
    Adrian Holderegger, Publizistik Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung 49(2004) Heft 2, 224-226
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Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten "Rechner"? Wenn Sie frühzeitig an der Entwicklung von den "Großrechneranlagen" zum "persönlichen Computer" (personal computer, PC) teil genommen haben, so werden Sie Ihre erste "Maschine" zu Beginn der 1980er Jahre erworben haben. Damals gab es schon das Internet, aber in Deutschland war das für Privatleute noch kein Thema. Statt dessen saßen Sie vielleicht vor einem grünen oder bernsteinfarbenen Bildschirm, hatten noch keine Festplatte und mussten das Betriebssystem auf einer biegsamen und verletzlichen Diskette in ein großes Laufwerk schieben, das Datum und die Zeit von Hand eingeben... y2k konnte Sie kalt lassen, das war erst viel später ein Thema. Vielleicht waren Sie aber schon in den 1960er oder 1970er Jahren unter jenen, die an "Rechnern" gearbeitet haben und für Ihren privaten Bekanntenkreis eine utopische technologische Elite verkörperten das Mitglied eines esoterischen Kreises, der sich assoziativ mit Wernher von Braun und der Mondlandung verband.

Erinnerungsbilder wie diese fühlen sich heute an, als lägen sie so weit zurück, wie der erste Weltkrieg. Studierende des beginnenden 21. Jahrhundert bestaunen daher die alten "Rechner" wie Flugzeuge aus der Lindbergh-Zeit oder die Nähmaschine der Urgroßmutter. Vergangen sind jedoch noch nicht einmal zwei, drei Jahrzehnte. vom Beginn der 1980er bis jetzt ist die Verbreitung der PCs explodiert, durchdringen sich mehr und mehr Massenmedien und digitale Medien, hat die Digitalisierung sich zum "Weltentwurf" (Capurro) gemausert und alle Gegenstände, Handlungsbereiche und Lebensvollzüge in identisch verarbeitbare "Information" verwandelt. Vom Chat über Cyberjournalismus zum online-TV, von der Biomechanik über die Biometrie bis zur digitalen Kennkarte, vom Passbild zur Satellitenüberwachung und satellitengestützten Kriegführung jüngst in Afghanistan vorexerziert revolutioniert die Digitalisierung unsere Welt, nein, hat sie bereits revolutioniert. "Welt am Draht" (BRD, R.W. Fassbinder) war 1974 noch Science fiction; heute spielen Kinder "SimCity" oder "Evolution". "Eliza" war einst ein Testversuch zur "Mensch-Maschine-Differenz"; nun flankieren schon seit Jahrzehnten Programme wie "Depression" Psychotherapien oder ersetzen diese sogar. Der "Videokrieg" am Golf hat zumindest in Europa noch kritische Stimmen in der Öffentlichkeit gefunden; die Satellitenunterstützung der Soldaten in Afghanistan gehört zum Alltag.

Rasante Entwicklungen lassen die Ethik meist hinterherhinken. Das macht sie jedoch nicht überflüssig im Gegenteil: Nicht umsonst wird in einigen Bereichen der Informationsverarbeitung, wie den Biotechnologien, der Ruf nach der Ethik und einer ethischen Begleitung der Prozesse so laut, dass er gar zur Institutionalisierung von Räten und Kommissionen führt. Durch ihre Ubiquität erfordert vor allem die Digitalisierung eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ähnlich der ökologischen Frage kann sie nur mit Hilfe einer Vernetzung der Diskurse der verschiedenen Disziplinen bearbeitet werden. Ebenso wie diese Frage muss diese Vernetzung angesichts der globalen Dimensionen die Digitalisierung umfass die Welt, auch wenn sie nur von einem Bruchteil der Weltbevölkerung getragen wird (auch dieses ist im Übrigen schon ein ethisches Problem), und betrifft jeden Winkel dieser Erde gleichfalls global sein. Hierzu wollen wir, die Herausgeber dieses Buches, einen Beitrag leisten, indem wir zwei Knotenpunkte in das nötige Netz einknüpfen: Einen transnationalen mit dem ICIE und einen lokalen mit den ICIE-Symposien sowie der ICIE-Schriftenreihe, die durch diesen Band eröffnet wird.


Das International Center for Information Ethics 

Das International Center for Information Ethics (ICIE) ist 1999 von Rafael Capurro gegründet worden, der dabei dem Rat seines Freundes und Kollegen Wolfgang von Keitz gefolgt ist. Ziel des Zentrums war von Anfang an, statt eine mehr oder weniger nützliche Ansammlung von Links zu bieten, eine virtuelle Gemeinschaft ins Leben zu rufen. Entstehen sollte ein Netzwerk, das jene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler miteinander in direkten Kontakt bringt, die sich in den verschiedenen Disziplinen mit Informationsethik beschäftigen. Was als kleiner Kreis von Freunden und Kollegen anfing, entwickelte sich rasch zu einer internationalen Gruppe von inzwischen etwa hundert Mitgliedern aus allen Erdteilen, die durch eine mailing list korrespondieren. Bald nach Beginn errichteten zwei US-Kollginen, Martha Smith (Clarion University of Pennsylvania) und Barbara Rockenbach (Yale University), einen mirror der ICIE-Website in der Yale University. Zugänglichkeit und Bekanntheit des Zentrums erhöhten sich dadurch ein ironischer Tatbestand im Zeitalter des Netzes –, trug diese Spiegelung nicht unwesentlich zur Bekanntheit des ICIE dort bei.

Im Jahre 2001 fanden dann Kooperationsgespräche mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe statt. Vor allem dem Interesse von Peter Weibel, Geschäftsführer des ZKM, und dem Engagement von Christoph Pingel, Institut für Netzentwicklungen, verdanken wir es, dass seither die Website des ICIE nicht nur im Rechner des ZKM installiert ist, sondern auch ein neues Design besitzt.

Die ICIE-Website bietet nicht nur eine umfangreiche konventionelle Bibliografie, sondern auch eine virtuelle Bibliothek mit Links zu Volltext-Material, eine laufende ergänzte Liste von Konferenzen weltweit sowie verschiedene Links zu Institutionen und Projekten in aller Welt. Über eine fast wöchentlich wachsende Zahl von Mitgliedern und ihre mailing list vernetzt das ICIE mehr und mehr Informationsethikerinnen und Informationsethiker und ihre Diskurse, die teilweise auch direkt – vor allem bei aktuellen Anlässen (zuletzt smart tags, neue Sicherheitspolitik nach dem 11. September 2001) – durch diese list entstehen.

 

Die ICIE-Symposien und die ICIE-Schriftenreihe


Kommunikation bedarf jedoch auch des personalen Umgangs miteinander. Wir haben nie die Position vertreten, dass das Netz aus den Menschen eine neue Spezies werden lasse, die körperlosen Intelligenzen gleichen würde,
 – und das daher anthropologische Bedingungen hinfällig seien. Im Gegenteil: Nationale wie internationale Konferenzen belehren uns immer wieder darüber, dass  wissenschaftliche Arbeit und Innovation auch von persönlichen real-life-Kontakten lebt. Insofern globale Ereignisse und so auch die Globalisierung sich in lokalen Effekten materialisiert und lokal verarbeitet werden muss Roland Robertson spricht zurecht von Glokalisierung statt von Globalisierung bedarf es flankierend zu den transnationalen auch der lokalen Netzwerke. Ein solches haben wir auf Initiative von Thomas Hausmanninger 2001 geschaffen: Vom 28.2. bis zum 2.3.2001 fand unter dem Titel Konzepte der Informationsethik das erste ICIE-Symposium in Augsburg statt, das informationsethische Grundlegungsfragen verhandelte. Flankiert war das Symposium von der virtuellen Teilnahme weiterer Mitglieder des ICIE, deren Beiträge online publiziert und auf dem Symposion gleichfalls diskutiert wurden. Während der Drucklegung dieses Bandes findet die Vorbereitung des zweiten ICIE-Symposions statt, das sich mit dem Digital Divide und empowerment-Strategien beschäftigt und vom 3. bis 5.10.2002 in Augsburg stattfindet.

Beide Veranstaltungen stellen den Beginn einer Reihe von Symposien dar, die wir regelmäßig in Augsburg halten werden und die sowohl aufeinander aufbauen als auch auf aktuelle Entwicklungen reagieren sollen. Ziel dieser Symposien ist es, in Deutschland diejenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler miteinander zu vernetzen, die sich mit Fragen der Informationsethik befassen, jedoch aufgrund iher Zugehörigkeit zu verschiedenen Disziplinen kaum je "normal" auf einem ihrer einschlägigen Fachkongresse zusammentreffen. Die ICIE-Symposien wollen so ein genuin inderdisziplinäres Forum institutionalisieren und auf diese Weise Interdisziplinarität für ihren Themenbereich festigen.

Im Zusammenhang mit den Symposien steht die Schriftenreihe, die gleichwohl auch offen sein soll für weitere Publikationen, die im Rahmen des ICIE entstehen oder aus den Reihen der Mitglieder an dieses herangetragen werden. Unter Informationsethik wollen wir dabei die ethische Beschäftigung mit der Digitalisierung und ihrer globalen Verbreitung verstehen. Dies ist ein recht breites Verständnis, das sich auch historischen Entwicklungen verdankt: Der Begriff Informationsethik geht vermutlich zurück bis in die 1970er Jahre, als der Einzug des Computers im Bereich der Fachinformation sich allmählich durchsetzte und neue Fragen vor allem in Bezug  auf die Speicherung und den Zugang zu wissenschaftlich-technischen Dokumenten oder ihren Surrogaten (Abstracts) zunächst in Form von bibliografischen Datenbanken aufkamen. Als Mitte der 1990er Jahre das Internet entstand, weitete sich die Bedeutung auf dieses Medium aus und es gab neue konkurrierende Bezeichnungen, wie zum Beispiel Cyberethik. Dies geschah zunächst nicht nur in Abgrenzung zu den ethischen Fragen der Informatik (Computerethik), sondern vor allem in Bezug auf den Bereich der Massenmedien (Medienethik).

Gleichwohl umfasst Informationsethik daher als Begriff die ethischen Fragen der Digitalisierung, d.h. der Rekonstruktion aller möglichen Phänomene (bzw. die Definition ihrer künftigen Möglichkeit als Phänomene) der Welt, des Lebens und des Handelns im Medium von 0 und 1 als digitale Information sowie des Austauschs, der Kombination und Verwertung dieser Information und schließlich der digital vermittelten Kommunikation. Die Diffusität dieses Begriffs von Informationsethik ist dabei der Umfassendheit der Digitalisierung geschuldet, ihrem Sog, alles in sich aufzusaugen und als "alles" nur noch gelten zu lassen, was digitalisierbar ist. Angesichts dieser neuartigen Weise menschlichen Welt- und Lebensentwurfes kann nur ein so diffus bleibender Begriff zugleich der adäquate Begriff sein.

Im Rahmen dieses Verständnisses von Informationsethik wollen wir jedoch
– zunächst und für unsere nähere künftige Arbeit – einen Schwerpunkt setzen. Dieser Soll die Auseinandersetzung mit dem Internet und der digital vermittelten Kommunikation sein. Die Schwerpunktsetzung ist pragmatisch: Informationsethik muss mit einem der möglichen Gegenstände beginnen und das Netz stellt hierbei zweifelsohne eine der neuartigsten Herausforderungen dar. Da sich zudem Rafael Capurro vorrangig mit dem Netz befasst und Thomas Hausmanninger einen seiner Forschungsschwerpunkte in der Medienethik verortet  – also in der Nähe des sozialkommunikativen Aspekts des Internet  –, liegt diese Gegenstandswahl auch aus wissenschaftsbiografischen Gründen für uns nahe.

 

Zum vorliegenden Buch

Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl der vor, während und nach dem I. ICIE-Symposiums vorgelegten Beiträge, ist jedoch kein Sammelband im üblichen Sinn. Absicht der Zusammenstellung ist es vielmehr, einen Zugang zu Konzepten zu geben, die jedenfalls im deutschsprachigen Raum Grundlagen einer Internetethik zu entwickeln versuchen. Die Grundlegungsfragen zu behandeln und miteinander ins Gespräch zu bringen bevor wir uns konkreten materialen Einzelproblemen widmen, schien uns nicht zuletzt wichtig, da ein ausführlicher Diskurs hierzu  bislang im genannten Sprachraum nicht besteht. Auf diese Weise soll der vorgelegte Band zudem eine Eröffnung bieten, auf die sich die Diskurse der Folgebände zurückbeziehen können – ohne dass wir damit den Anspruch erheben wollten, den Grundlegungsdiskurs bereits erschöpfend geführt zu haben. Dazu ist das Feld denn auch zu neu.

Grundlegungsdiskurse sind zudem ja auch in der Disziplin der philosophischen Ethik nicht endgültig und abschließend geführt. Vielmehr finden sie sich untereinander und insbesondere durch kulturell-geschichtliche Veränderungen immer wieder auch selbst infrage gestellt und herausgefordert. Zu diesen Veränderungen rechnen auch das Netz und die Digitalisierung. Wir eröffnen deshalb den Band mit einem Dialog über die Lage der Ethik angesichts der spätmodernen kulturell-geistigen Situation und der digitalen Globalisierung. Im Anschluss daran beschäftigen sich PETER LUDES und BERND FROHMANN mit der Notwendigkeit einer Internetethik. Während Ludes vor allem die – weitgehend unvermerkte, da unter den hegemonialen Bedingungen einer dominanten Erste-Welt-Kommunikation stehende – Ausblendung der Ethik im Web thematisiert, führt Frohmann eine Auseinandersetzung mit Cyber-Utopien und stellt dagegen den begründeten Aufweis der Überwindung dieser Ausblendung.

Im Anschluss an diese Notwendigkeitsnachweise werden verschiedene Zugänge zu einer Internetethik vorgestellt. RAFAEL CAPURRO wählt einen im weiteren Sinn existenzialontologischen Zugang. Dieser weist zunächst einmal die Digitalisierung als neuen Weltentwurf mit ontologischer Qualität auf, um dann die Grundlinien einer auf die sich darin tentativ erschließende Zukunft vortastenden "angeletischen" Ethik zu skizzieren: Eine solche Ethik versucht dem Zukommenden als Botschaft ebenso wie der botschaftsvermittelnden Kommunikativität des Netzes mit einer Entsprechung zu antworten. Anknüpfend an die gegenwärtig in der Philosophie stattfindende Cassirer-Rezeption wählen MATTHIAS RATH und KLAUS WIEGERLING ihre Zugänge. Während Rath dabei seine Reflexion in eine allgemeine Anthropologie einbettet, sucht Wiegerling von der Symboltheorie Cassirers aus eine generelle Medienphilosophie anzugehen, in deren Rahmen dann die Netzethik verortet werden kann. Durchaus Bezüge zur Symboltheorie besitzt die Semiotik, die im Vergleich zu Cassirer jünger ist, jedoch einen ähnlich umfassenden Erklärungsanspruch stellt. Von ihr her analysieren PETRA GRIMM und FRANCO ROTA das Netz und beleuchten die dort geschehende, teilweise innovativ-kreative Zeichenproduktion. Durch die nun im Netz aufeinandertreffenden, semiotisch erfassbaren kulturellen Differenzen erweist sich einerseits die Nicht-Selbstverständlichkeit von Kommunikation, das gar konfliktive Potential eines clash of semiospheres, andererseits die Leistungsfähigkeit der Semiotik als Beschreibungsinstrument für diese Differenzen und diesen clash. In ihm liegt für beide daher auch der Ansatzpunkt für eine Internetethik, die – gemäß der beschreibenden Position der Semiotik gegenüber auch moralischen Zeichenproduktionen – dann eher metaethisch profiliert ist.

Halten sich diese Zugänge gewissermaßen im Ermöglichungsfeld normativer Positionen auf, so bemühen sich die folgenden Ansätze um normative Entwürfe. Aus einer strukturhermeneutischen Perspektive – und in Auseinandersetzung mit medienethischen Entwürfen – bietet ANDREAS GREIS seinen Zugang zu einer Internetethik, die auf ethische Bewertungs- und Orientierungslinien für das Netz zielt. Insoweit Information über das Netz zugänglich gemacht oder auch verstellt bzw. durch fehlenden Netzzugang vorenthalten wird, stellen sie für das Internet allgemeine Verteilungsfragen. Diese thematisiert als Gerechtigkeitsfragen die neuere politische Philosophie bzw. Ethik bei John Rawls und anderen. Information erscheint als Gut, dessen Verteilung strukturell organisiert ist und so institutionellen Charakter erhält. Der an die politische Philosophie anschließende Entwurf von KARSTEN WEBER bildet deshalb einen struktur- und institutionenethischen Zugang zur Netzethik. Neben diesem Zugang steht vor allem in der deutschen politisch-ethischen Debatte mehr oder weniger zeitgleich die Diskurstheorie und Diskursethik. Aus ihrer Perspektive, jedoch erweitert um einen menschenrechtlichen Blick, wendet sich daher MATTHIAS KETTNER der Begründung einer Netzethik zu. Gleichfalls in der Nähe politischer Theorie steht der Ansatz von JESSICA HEESEN, die im Ausgang von der liberalen menschenrechtlichen Tradition moderner Gesellschaften argumentiert. In Entsprechung zu der sowohl klassisch öffentliche, wie jedoch auch personale ("private") Kommunikation umfassenden Struktur des Netzes bietet sich ihr Entwurf dabei als zugleich institutionen- wie auch individualethischer Zugang dar. RUPERT M. SCHEULEs abschließender Beitrag leistet bereits so etwas wie eine erste Selbstreflexion der netzethischen Diskussion, wie sie in diesem Buch vorliegt. Scheule kartografiert gewissermaßen die Argumentationslinien der hier versammelten Texte im Hinblick auf die künftigen Etappenziele des gemeinsamen netzethishen Nachdenkens.

Alle Beiträge, so denken wir, zeigen die unvermeidbare Verwobenheit von konkreten, praktischen Problemen des Handelns im Netz und der ethischen Grundlagenreflexion. Der konkrete Problemlösungsdiskurs der "praktischen Ethik" muss daher stets in Rückbindung an diese Reflexion geführt werden. Wenn es uns gelungen ist, mit diesem Band die entsprechende Verzahnung und den entsprechenden Diskurs zu fördern, so würden wir uns freuen.


Thomas Hausmanninger
Rafael Capurro


Letzte Änderung: 2. Januarr, 2014



    

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