ETHIK DER DIGITALITÄT

Rafael Capurro 

 
 

    
Beitrag zur vorgesehenen und wegen der Corona-Krise verschobenen Anhörung der Enquêtekommission "Digitalisierung im Saarland" zum Thema Digitale Ethik. Landtag des Saarlandes, Saarbrücken, Franz-Josef-Röder-Str.7, 4. Mai 2020.



     

Die Anfänge

Norbert Wiener (1894-1964) und Joseph Weizenbaum (1923-2008) gelten als Pioniere dessen, was heute Digitale Ethik heißt und wofür auch der Titel Ethik der Digitalität steht (Wiener 1950; Weizenbaum 1976). Andere Bezeichnungen mit sich überlappenden Bedeutungen sind Informationsethik, Computerethik, cyberethics, Netzethik oder Medienethik. Den Ausdruck digital ethics hörte ich zum ersten Mal 2009 als die Academy of Korean Studies mich um einen Beitrag mit diesem Titel für das Global Forum on Civilization and Peace bat (Capurro 2010). Die Bibliografie des International Center for Information Ethics (ICIE), das ich 1999 gründete und das seit 2018 an der University of Alberta (Canada) angesiedelt ist, zählt ca. 700 Monografien auf dem Gebiet der Informationsethik zwischen 1976 und 2016 (ICIE).

Ethik der Digitalität

Der Ausdruck Digitalität wurde von Felix Stadler zuerst verwendet (Stadler 2016). Ich verstehe unter Digitalität einen umfassenden und epochalen digitalen Verstehens- und Handlungshorizont, wofür auch der Ausdruck digitale Ontologie steht (Capurro 2010a, 2017).  Den Titel 'Ethik der Digitalität' gebrauche im doppelten Sinne des Genitivs. Der genitivus subiectivus bedeutet, dass die Digitalität uns in unserem Denken und Handeln bestimmt und dem Prozess der Digitalisierung zugrunde liegt, wobei sich die Frage stellt, wer mit 'uns' gemeint ist. Der genitivus obiectivus meint, dass wir diejenigen sind – und hier stellt sich erneut die Frage nach dem Sinn des 'wir' – die die Digitalität und die Digitalisierung zum Gegenstand ethischer Reflexion nehmen sollten.

Ethik und Moral

Normen und Werte einer Gesellschaft bilden das, was, der lateinischen Herkunft des Wortes folgend, Moral (Lat. mos/mores) heißt. Ethik ist Problematisierung von Moral. Die Aufgabe einer Ethik der Digitalität ist die Problematisierung von Normen und Werten, die mit diesem Phänomen zusammenhängen. Sie problematisiert das, was in der Gesellschaft problematisch geworden ist. Die Unterscheidung zwischen Ethik und Moral ist grundlegend wenn man ein Quiproquo vermeiden will, das in gegenwärtigen medialen Diskursen oft vorkommt. Niklas Luhmann spricht von Ethik als Reflexionstheorie der Moral mit Hinweis auf die aristotelische Unterscheidung zwischen ethos (Charakter) und philosophia ethiké (Ethik als philosophische Disziplin) (Luhmann 1996, 319-320; Luhmann 1990). Er sieht als die "vielleicht vordringlichste Aufgabe der Ethik, vor Moral zu warnen." (Luhmann 1990, 41).

Wer-sein und Was-sein

Eine ethische Problematisierung der Digitalität basiert auf der Differenz zwischen Wer-sein und Was-sein (Capurro, Eldred und Nagel 2013). Diese Differenz droht unterzugehen, wenn das Wer-sein durch die digitale Verdinglichung nur aus der Perspektive des Was-seins verstanden wird. Immanuel Kant hat die ethische Differenz so aufgefasst, dass der Mensch "nicht bloß einen relativen Wert, d.i. einen Preis, sondern einen inneren Wert, d.i., Würde" hat. Der Mensch als "vernünftiges Wesen" ist "Zweck an sich selbst und eben darum als gesetzgebend im Reiche der Zwecke, in Ansehung aller Naturgesetze als frei, nur denjenigen allein gehorchend, die er es selbst gibt und nach welchen seine Maximen zu einer allgemeinen Gesetzgebung (der er sich zugleich selbst unterwirft) gehören können." "Autonomie", so Kant, "ist also der Grund der Würde der menschlichen und jeder vernünftigen Natur." (Kant 1974, BA 77-78, S. 69). Obwohl die kantische "Grundlegung der Metaphysik der Sitten" die auf dem Dualismus zwischen dem sinnlichen Reich der Natur und dem übersinnlichen "Reich der Zwecke" basiert, problematisch ist, gilt es festzuhalten, dass der Mensch als autonomes Wesen genauso wenig "bloß" den Naturgesetzen als den Gesetzen der Ökonomie oder der Technologie unterworfen ist. Die Urteilskraft, deren Mitte die Einbildungskraft ist, ist für Kant das Bindeglied zwischen der reflektierenden und der praktisch handelnden Vernunft. Mittels der Einbildungskraft können wir unsere Verstehens- und Handlungshorizonte überschreiten, um ein neues Weltverhältnis zu bilden. Diese Möglichkeit des Selbstüberschreitens macht die Freiheit und Würde des In-der-Welt-seins des Menschen aus. Die Ausrichtung der Ethik mit Bezug auf die Autonomie der Vernunft bedeutet nicht, dass wir uns als von der so genannten Außenwelt getrennte "Psyche-Kapseln" (Boss 1975, 237 ff) vorstellen müssen, sondern im Miteinander mit anderen Menschen und für sie bei denselben Dingen einer gemeinsamen Welt erfahren können. Hannah Arendt schreibt: "Das unverwechselbar einmalige des Wer-einer-ist, das sich so handgreiflich im Sprechen und Handeln manifestiert, entzieht sich jedem Versuch, es eindeutig in Worte zu fassen. Sobald wir versuchen zu sagen, wer jemand ist, beginnen wir Eigenschaften zu beschreiben, die dieser Jemand mit anderen teilt, und die ihm gerade nicht in seiner Einmaligkeit zugehören." (Arendt 1983, 171)

Homo digitalis

Eine Kernaufgabe der Digitalen Ethik besteht darin, die Digitalität im Hinblick auf das, was ihr entgeht, zu problematisieren, sofern sie als ein universales digitales Verstehens- und Handlungshorizont das Verhältnis zwischen Mensch und Welt nur aus der Sicht der Digitalisierbarkeit erfasst. Die Kehrseite der Digitalität, nämlich die Materialität, droht ihr stets zu entgleiten, auch wenn die hardware eine Bedingung sine qua non der Digitalität ist. Digitale Ethik, Bioethik und nicht zuletzt ökologische Ethik, um nur diese drei Bereichsethiken zu nennen, hängen eng zusammen. Der Umgang mit Elektronikschrott betrifft die Nachhaltigkeit der digitalen Gesellschaft sowie Gerechtigkeitsfragen wenn es, zum Beispiel, um den Export in die sog. Dritte Welt geht. Die Natur sowie alle natürlichen und künstlichen digitalen und nicht digitalen Dinge, die durch uns umgeformt oder neu geschafften werden, besitzen eine je eigene Würde wenn sie aus der Sicht jenes Selbstüberschreitens begriffen werden, das zwar durch uns aber nicht bloß auf uns selbst, also anthropozentrisch oder humanistisch, geschieht. Nur so können die Natur, die Dinge und wir selbst, nicht bloß als Ware aufgefasst werden. Es gilt, das gegenwärtig herrschende Selbstverständnis des Menschen als homo digitalis und sein darauf beruhende Verhältnis untereinander, sowie zur Natur und zu den Dingen ethisch zu problematisieren (Capurro 2017). 

Lehre und Forschung

Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Digitalen Ethik gehören zum Gebot der Stunde. Digitale Ethik hat in einer globalisierten Welt nicht nur eine universale, sondern auch eine interkulturelle Dimension (Capurro 2008, 2016). Primäres Ziel sind nicht moralische Appelle oder die Ausarbeitung von Ethik-Kodizes. Letztere sind Moral-Kodizes, d. h. vorläufige Fixierungen im Ausgang einer unabschließbaren ethischen Reflexion (Ladd 1985). Digitale Ethik darf sich aber nicht einbilden, ein Fachwissen zu besitzen, das als solches dem Experten eine moralische Deutungshoheit verleiht. Das Wissen von selbsternannten Moralexperten ist besonders problematisch, weil das je eigene moralische Gewissen durch keine ethische Reflexion zu ersetzen ist. Um im Zeitalter der Digitalität moralisch zu handeln, braucht man kein Studium im Fach Digitale Ethik. Dennoch sind Forschung und Lehre auch in diesem Gebiet unersetzbar, wenn es darum geht, fundierte kritische Analysen zu erarbeiten, die dem jeweiligen individuellen oder sozialen Entscheidungsprozess begleiten und zugrunde liegen; ohne aber den Handelnden ihre Eigenverantwortung und das Risiko einer jeden Entscheidung abzunehmen. Methodische ethische Reflexion soll dem Handeln und den Handelnden eine stets problematisch bleibende Breite und Tiefe verleihen, die zur Begründung von Entscheidungen beitragen soll. Normen und Werte sind nicht in einem übersinnlichen Himmel angesiedelt, sondern müssen jeweils kontextuell reflektiert und appliziert werden, auch und besonders wenn sie kodifiziert sind (Nissenbaum 2010). Forschung und Lehre sollten von der Gesellschaft als Ganzes und nicht im Auftrag von Privatunternehmen getragen werden, auch wenn diese in Rahmen ihrer Ziele und im Dienste der Gesellschaft (social corporate responsibility) zur Problematisierung der Digitalität beitragen können. Mit der ethischen Beratung im Rahmen politischer Institutionen hat es eine besondere Bewandtnis (Capurro 2010b). Mitglieder von Ethikräten in politischen Gremien sollten nicht als Repräsentanten von politischen Parteien oder als Lobbyisten für partikuläre Interessen, sondern allein auf der Basis ihrer fachlichen Qualifikation in der jeweiligen Bereichsethik berufen werden (Capurro 2010b). Öffentliche Institutionen, die eine besondere Verantwortung in digitalen Fragen tragen, sollten Ethikräte schaffen.

Digitale Intelligenzen

Die ethische Problematisierung von Künstlicher Intelligenz, oder, wie ich es vorziehe zu sagen, von künstlichen Intelligenzen, ist heute in aller Munde, d. h. konkret in allen Medien. Dadurch wird manchmal den Eindruck geweckt, als ob es sich bei der Thematik Ethik & KI um ein brandneues Thema handelte. Tatsächlich aber wird diese Debatte seit Mitte des vorigen Jahrhunderts geführt (Capurro 2020). Der Ausdruck 'künstliche Intelligenz' (artificial intelligence) wurde zum ersten Mal in einem Workshop am Dartmouth College 1956 benutzt, an dem Allen Newell, Herbert Simon, John McCarthy, Marvin Minsky und Arthur Samuel teilnahmen (McCorduck 1979, 111-136). Ein möglicher Grund für den Gebrauch des Singulars lag vermutlich daran, wie der Informatiker Wolfgang Coy am 4. Februar 2020 im Rahmen einer von mir mit dem Titel "The age of artificial Intelligences" gehaltenen Vorlesung an der TU Berlin bemerkte, dass es damals sozusagen den Computer gab. Mit der Entstehung des Internet und der globalen Vernetzung von Dingen aller Art (Internet of things) liegt es in der digitalen Luft, diesen Ausdruck im Plural zu benutzen. Der US-Informatiker Donald Knuth veröffentlichte 1968/69 sein Standardwerk "The Art of Computer Programming" in dessen Mitte der Begriff des Algorithmus steht. Ein Algorithmus ist so etwas wie ein Rezept (recipe) um ein spezifisches Problem zu lösen mit folgenden Eigenschaften: Endlichkeit, Bestimmtheit, Input, Output, Wirksamkeit ("finiteness, definiteness, input, output, effectiveness") (Knuth 1968/69, Zitat nach Ziegenbalg 1996, 23). Anfang der 90er Jahre bildete der Verein Deutsche Ingenieure (VDI) eine interdisziplinäre Reflexionsgruppe, die sich mit "Künstliche Intelligenz. Leitvorstellungen und Verantwortbarkeit" befasste (Capurro und Seetzen 1992) Dreißig Jahre später finden Algorithmen Anwendungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens statt. Sie sind von Anfang an mit kulturellen Normen und Werten verwoben, was eine ethische, rechtliche und politische Reflexion sowie die praktische Anwendung notwendig macht (Capurro 2019). Die künstlichen Intelligenzen sind in Form von Robotern Teil der physischen Lebenswelt geworden. Nicht zuletzt deshalb ist das Gebiet der Roboethik zu einem Schwerpunkt der digitalen Ethik geworden (Tzafestas 2016). Wichtig ist auf die ethische Differenz zwischen Wer-sein und Was-sein sowohl bei der Entwicklung als auch bei Anwendung und Nutzung von künstlichen Intelligenzen zu achten (Capurro 2019a). Intelligente Maschinen haben keine Moral und sind einer ethischen Problematisierung nicht fähig, es sei denn, sie würden sich in sokratische Philosophen verwandeln (Lem 1984). Die Moral der Maschinen ist stets im Sinne des genitivus obiectivus zu verstehen. Es sind wir, Entwickler und Nutzer, die ihnen unsere moralische Normen und Werte in digital verdinglichter Form einprägen. Wer jeweils für den Schaden aufkommt, den sie verursachen ist eine rechtlich zu klärende Frage.

Res publica digitalis

Die Digitalität ist die heute herrschende Perspektive auf die Welt und auf uns selbst. Sie absolut zu setzen und das Leben nur als onlife zu verstehen, führt zu verschiedenen Verfallsformen im Alltag (Capurro 2015) sowie in der Gestaltung des politischen Gemeinwesens (Capurro 2018). Die ethische, rechtliche und politische Debatte um die  digitale Kluft (digital divide) begleitet die Entwicklung des Internet seit fünfzehn Jahren (Scheule et al. 2004). Neue Formen von Ungleichheit sowie neue Wege der Überwindung sind seit dem World Summit on the Information Society (WSIS), das unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen 2003 in Genf und 2005 in Tunis stattfand, entstanden (Wikipedia: Digitale Kluft). Die Frage des Vertrauens im Internet war bereits Gegenstand einer Acatech Studie vor fast zehn Jahren (Buchmann 2012).

Ich sehe eine große politische Herausforderung darin, das Gebiet der digitalen Kommunikation nicht vorwiegend oder gar allein der Privatwirtschaft zu überlassen, so dass der Staat lediglich für die Infrastruktur und die Gesetzgebung zuständig wäre, was zu einer nie dagewesenen Macht einiger IT Konzerne geführt hat. Diese hegen neuerdings eine Vorliebe für 'Ethik' mit dem Ziel, sich selbst Normen und Werte zu geben, um weniger von staatlicher Normierung abhängig zu sein (Graff 2020). Das Gemeinwesen sollte, demgegenüber, öffentliche digitale Kommunikationsdienste schaffen, bei denen der Nutzer einigermaßen sicher sein kann, dass seine Daten nicht allein dem Profit dienen. Das bedeutet aber auch, auf die rechtlichen Grenzen Möglichkeit und Grenzen staatlichen Handelns im Kommunikationsbereich im Hinblick auf Überwachungsmöglichkeiten zu achten. In diesem Zusammenhang sehe ich den Sinn von Portalen wie netzpolitik.org als kritisches monitoring.

Was folgt daraus?

Digitale Ethik versteht sich als politische Ethik, wenn es darum geht, die Digitalität der res publica und der res privata sowie deren Verhältnis zu problematisieren. Was dies für die Ausgestaltung der Zivilgesellschaft, das heißt, für das Vor- und Nachdenken über digitale Zukünfte im Leben eines jeden Einzelnen sowie im gesellschaftlichen Leben bedeutet, welche gelungene Lebensformen und welche Verfallsformen des Selbstseins im Spiel mit den anderen in einer gemeinsamen Welt schon offen oder noch verborgen sind, lässt sich nicht im Vorhinein und ein für alle Mal feststellen. Es ist eine Aufgabe, die nicht nur Sache einer akademischen Disziplin ist, sondern im alltäglichen ethos der Menschen in der Spannung zwischen Digitalität und Materialität – was werden wir (wer?) in dieser Hinsicht aus der Corona-Krise lernen? – problematisiert werden muss (Capurro 1995).

Literatur

Arendt, Hannah (1983). Vita activa oder Vom tätigen Leben. München: Piper.

Buchmann, Johannes (Hrsg.) (2012). Internet Privacy - Eine multidisziplinäre Bestandsaufnahme. A Multidisciplinary Analysis. Acatech Studie, Berlin: Springer.

Boss, Medard (1975). Grundriss der Medizin und der Psychologie. Bern: Huber.

Capurro, Rafael (2020). The  Age of Artificial Intelligences. In: International Review of Information Ethics (im Erscheinen).
http://www.capurro.de/edmonton2019.html

Capurro, Rafael (2019). Ethical Issues of Humanoid-Human Interaction. In: Amarish Goswami und Prahlad Vadakkepat (eds.). Humanoid Robotics: A Reference. Springer: Dordrecht, 2421-2435.
http://www.capurro.de/humanoids.html

Capurro, R. (2019a). Enculturating Algorithms. In: Nanoethics 1-7.
https://doi.org/10.1007/s11569-019-00340-9 
http://www.capurro.de/algorithms.html.

Capurro, Rafael (2018). Digitale Zukünfte. Res Publica Digitalis. In: Agora42, 64-68.
http://www.capurro.de/digitalezukuenfte.pdf

Capurro, Rafael (2017). Homo Digitalis. Beiträge zur Ontologie, Anthropologie und Ethik der digitalen Technik. Heidelberg: Springer VS.
https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-17131-5

Capurro, Rafael (2016). Informationsethik und kulturelle Vielfalt. Jessica Heesen (Hg.): Handbuch Medien- und Informationsethik. Stuttgart: Metzler, 331-336.
http://www.capurro.de/heesen.html

Capurro, Rafael (2015). Leben in der message society. In: Joachim Hruschka und Jan C. Joerden (Hrsg.): Jahrbuch für Recht und Ethik - Annual Review of Law and Ethics, Themenschwerpunkt: Recht und Ethik im Internet - Law and Ethics on the Internet, Bd. 23, Berlin: Duncker & Humblot, 3-15.
http://www.capurro.de/paracelsus.html

Capurro, Rafael (2010). Digital Ethics. In: The Academy of Korean Studies (ed.): 2009 Civilization and Peace, Korea:The Academy of Korean Studies, 203-214.
http://www.capurro.de/korea.html

Capurro, Rafael (2010a). Einführung in die digitale Ontologie. In: Gerhard Banse und Armin Grunwald (Hrsg.): Technik und Kultur – Bedingungs- und Beeinflussungsverhältnisse. Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Scientific Publishing, 217-228:
http://www.capurro.de/DigitaleOntologie.html

Capurro, Rafael (2010b). Ethics and Public Policy in Europe. In: Stefano Rodotà and Paolo Zatti (Eds.): Trattato di Biodiritto. Vol.1, Stefano Rodotà and Mariachiara Talllacchini (Eds.): Ambito e fonti del biodiritto. Milano: Giuffrè, 849-860.
http://www.capurro.de/rodota.html

Capurro, Rafael (2008). Intercultural Information Ethics. In: Kenneth E. Himma und Herman T. Tavani (eds.): The Handbook of Information and Computer Ethics. New Jersey: Wiley, 639-665.
http://www.capurro.de/himma.html

Capurro, Rafael (1995). Leben im Informationszeitalter. Berlin: Akademie Verlag:
http://www.capurro.de/leben.html

Capurro, Rafael, Eldred, Michael und Nagel, Daniel (2013): Digital Whoness: Identity, Privacy and Freedom in the Cyberworld. Berlin: de Gruyter.
https://books.google.de/books?id=6VBLrAVkXfIC&dq=digital%20whoness&hl=de&source=gbs_book_other_versions

Capurro, Rafael, Seetzen, Jürgen (1992). Künstliche Intelligenz: Menschenbilder; Ethischer Ausblick. In: A.B. Cremer, R. Haberbeck, J. Seetzen, I. Wachsmuth, Hrsg.: Künstliche Intelligenz. Leitvorstellungen und Verantwortbarkeit, VDI Report 17, 11-15; 49-51.
http://www.capurro.de/ki_leitvorstellungen.html

Graff, Bernd (2020). Hände reiben, Hände waschen, dann auf Investoren warten. Corona und Silicon Valley: In der Krise agieren Facebook, Google und Co. plötzlich staatstragend. Eine gute Nachricht ist das nicht. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 70, Dienstag, 14. März, 11.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/corona-facebook-google-silicon-valley-1.4854418

ICIE (International Center for Information Ethics).
http://www.capurro.de/iciearchive_bibliography.html

Kant, Immanuel (1974). Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. In: ders. Kritik der praktischen Vernunft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Knuth, Donald (1968/69). The Art of Computer Programming. Reading, Mass.: Addison-Wesley.

Ladd, John (1985). The Quest for a Code of Professional Ethics: An Intellectual and Moral Confusion. In: D.G. Johnson, J.W. Snapper (Eds.): Ethical Issues in the Use of Computers. Belmont, CA, 8-13. 

Lem, Stanisław (1984). Also sprach GOLEM. Frankfurt am Main: Insel.

Luhmann, Niklas (1996). Soziale Systeme. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Luhmann, Niklas (1990). Paradigm lost: Über die ethische Reflexion der Moral. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

McCorduck, P. (1979). Machines Who Think. A Personal Inquiry into the History and Prospects of Artificial Intelligence. San Francisco: Freeman.

Nissenbaum, Helen (2010). Privacy in Context: Technology, Policy, and the Integrity of Social Life. Stanford, CA: Standford University Press.

Scheule, Rupert M., Capurro, Rafael, Hausmanninger, Thomas (Hrsg.) (2004). Vernetzt gespalten. Der Digital Divide in ethischer Perspektive. München: Fink.

Stadler, Felix (2016). Kultur der Digitalität. Berlin: Suhrkamp.

Tzafestas, Spyros G. (2016). Roboethics. A Navigating Overview. Heidelberg: Springer.

Weizenbaum, Joseph (1976). Computer Power and Human Reason. From Judgement to Calculation. New York: Freeman (dt. Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft, 1978).

Wiener, Norbert (1950/1989).  The Human Use of Human Beings. Cybernetics and Society. London: Free Association Books. (dt. Mensch und Maschine, 1958).

Wikipedia: Digitale Kluft
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft

Ziegenbalg, Jochen (1996). Algorithmen: von Hammurapi bis Gödel. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.


Letzte Änderung: 3. Mai 2020

 
    

Copyright © 2020 by Rafael Capurro, all rights reserved. This text may be used and shared in accordance with the fair-use provisions of U.S. and international copyright law, and it may be archived and redistributed in electronic form, provided that the author is notified and no fee is charged for access. Archiving, redistribution, or republication of this text on other terms, in any medium, requires the consent of the author.
  

 

 
Zurück zur digitalen Bibliothek 
 
Homepage Forschung Veranstaltungen
Veröffentlichungen Lehre Interviews